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Häufig gestellte Fragen

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Allgemein & Technologie

Warum ist der verbaute Speicherakku bei der Sonnentankstelle so klein?
Um teure Hardware zu vermeiden und Ressourcen zu schonen, setzen wir bewusst nicht auf einen riesigen Heimspeicher. Der verbaute Klein-Akku dient einzig dazu, die Steuerungselektronik konstant mit Strom zu versorgen und kurzzeitige Erzeugungseinbrüche – beispielsweise durch vorbeiziehende Wolken – geschmeidig abzufedern, ohne dass das System abschaltet.
Wie funktioniert die Vernetzung mit der Strombörse?
Unsere Systeme rufen kontinuierlich die aktuellen Marktpreise der EPEX Spot-Strombörse ab. Dies bildet die perfekte technische Basis für unseren EnergyManager, um Ladevorgänge und Einspeisungen exakt in die wirtschaftlichsten Stunden zu verlegen.

Gewerbe- & Großspeicher

Welche Batterie- und Wechselrichter-Hersteller werden verbaut?
Wir arbeiten herstellerunabhängig und wählen für jedes Großprojekt die technisch und wirtschaftlich optimal passende Hardware von führenden Tier-1-zertifizierten Herstellern (wie z.B. CATL, BYD oder Sungrow). Das Herzstück der Anlage bleibt jedoch immer unser eigener PV2CAR EnergyManager, der die Systeme via Modbus TCP herstellerneutral, latenzfrei und zellschonend ansteuert. Sie sind somit nie an ein einzelnes Ökosystem gebunden.
Wie funktioniert die Spotmarkt-Optimierung mit dem EnergyManager?
Unser Algorithmus ist permanent verschlüsselt mit der EPEX Spot-Strombörse verbunden. Sieht das System für den kommenden Tag extrem günstige Strompreise voraus, blockiert es die vorzeitige Entladung oder lädt den Speicher gezielt mit günstigem Netzstrom auf. Steigen die Preise in den Peak-Stunden (z.B. am frühen Abend), speist das System die Energie gewinnbringend ein oder deckt Ihren eigenen Betriebsstrom ab, wenn Netzstrom am teuersten ist.
Was passiert bei negativen Börsenstrompreisen? Muss ich dann für die Einspeisung zahlen?
Nein, absolut nicht. Unser EnergyManager verfügt über eine integrierte, automatisierte Erkennung von Negativpreisen. Sobald die Strompreise an der Börse ins Minus rutschen, wird die Netzeinspeisung über die Modbus TCP Steuerung verlässlich unterdrückt. Das System regelt die Wechselrichter in Echtzeit so ab, dass nur noch exakt der aktuelle Eigenbedarf Ihres Betriebs erzeugt wird (Null-Einspeisung). Ihr System läuft autark weiter, während andere Betreiber für ihren eingespeisten Strom Strafe zahlen müssen.
Was ist der Vorteil einer wetterprognosebasierten Ladung?
Klassische Speicher laden stumpf auf, sobald morgens die ersten Sonnenstrahlen auf die Module treffen. Ist der Speicher dann um 11:00 Uhr bereits voll, muss die wertvolle Mittagsspitze (Peak) bei oft abgeregelter Netzleistung ungenutzt bleiben. Unser System wertet Live-Wetterdaten aus: Weiß der Algorithmus, dass ein wolkenloser Mittag bevorsteht, hält er am Vormittag gezielt Speicherkapazität frei. So vermeiden Sie teure Lastspitzen am Netzanschlusspunkt und nutzen Ihre PV-Anlage maximal effizient aus.
Unterstützt das System auch Peak-Shaving (Kappung von Lastspitzen)?
Ja, das ist eine der Kernfunktionen für Industriekunden. Wenn in Ihrem Betrieb kurzzeitig schwere Maschinen anlaufen, entstehen extreme Lastspitzen, die Ihren Netznutzungspreis beim Energieversorger drastisch in die Höhe treiben. Der PV2CAR EnergyManager erkennt diese Peak-Anforderungen in Millisekunden und schießt die benötigte Leistung direkt aus dem Speicher zu. Ihr Netzbezug bleibt konstant flach, was Ihre jährlichen Netzkosten massiv senkt.

Mobiler Baustromanhänger

Reicht die Solarleistung des Anhängers für schwere Werkzeuge aus?
Ja. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die PV-Module den hohen Strombedarf der Werkzeuge in Echtzeit decken müssen. Entscheidend für den Betrieb der Maschinen ist nicht die Modulleistung, sondern die Leistungsfähigkeit des verbauten 10 kVA 3-Phasen-Wechselrichters. Dieser stellt mühelos die hohen Anlauf- und Betriebsströme aus dem 15 kWh Akkuspeicher zur Verfügung. In den Pausen zwischen den Maschineneinsätzen laden die Module den Akku kontinuierlich wieder auf.
Muss für den Betrieb des Baustromanhängers ein Antrag beim EVU gestellt werden?
Nein, das ist der große Vorteil unseres Systems. Da es sich um eine reine, technisch autarke PV-Insellösung handelt, entfallen langwierige Genehmigungsverfahren, Anträge beim Energieversorger (EVU) und teure Bereitstellungsgebühren. Der Anhänger liefert ab Tag 1 vollen Strom.